Laden...
Sachsen · Osterzgebirge · Gemeinde Klingenberg
Das aktuelle Wetter in Ruppendorf
Schriftgröße ändern
Kontrast ändern
Sprache ändern

Feuerwehr Großübung an der Grundschule Ruppendorf

Feuerwehr & Rettungsdienst

Großübung an der Grundschule Ruppendorf: Feuerwehr und Rettungsdienst trainieren den Ernstfall

📅 28. März 2026 📍 Grundschule Ruppendorf 🕘 ab 09:00 Uhr

Am 28. März 2026 führen Feuerwehr und Rettungsdienst an der Grundschule Ruppendorf eine umfangreiche Einsatzübung durch. Trainiert wird der koordinierte Umgang mit einem sogenannten Massenanfall von Verletzten – kurz MANV – unter möglichst realistischen Bedingungen.

Eckdaten der Übung

Datum Samstag, 28. März 2026
Uhrzeit 09:00 Uhr bis Nachmittag
Ort Grundschule Ruppendorf
Übungstyp MANV – Massenanfall von Verletzten
Beteiligte Personen ca. 25 Übungsteilnehmer + Einsatzkräfte
Gefahr für Anwohner Keine – reine Übung

Was ist ein MANV?

MANV – Massenanfall von Verletzten

Ein MANV bezeichnet eine Lage, bei der eine so große Anzahl von Verletzten oder Erkrankten gleichzeitig anfällt, dass die normalen Kapazitäten des Rettungsdienstes nicht mehr ausreichen. Solche Situationen können bei Unfällen, Bränden, Großveranstaltungen oder Katastrophen auftreten. Für derartige Lagen gibt es spezielle Konzepte, Strukturen und Checklisten – im Landkreis das sogenannte MANV25-Konzept –, die eine geordnete und schnelle Versorgung auch vieler Betroffener ermöglichen sollen.

Genau dieses Konzept wird bei der heutigen Übung unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt. Erste Rückmeldungen aus der laufenden Übung zeigen, dass die eingesetzten Strukturen und Hilfsmaterialien wie Checklisten effektiv genutzt werden konnten.

🔥 Das Übungsszenario

Der Übung liegt ein anspruchsvolles, realistisches Szenario zugrunde: Während einer Lehrerfortbildung mit rund 25 Teilnehmenden kommt es im Kellerbereich der Grundschule zu einem Brand. Ausgangspunkt ist ein technischer Defekt an einem abgestellten E-Roller, dessen Akku sich entzündet.

1
Brandentstehung im Keller Ein E-Roller-Akku entzündet sich durch einen technischen Defekt. Starke Rauchentwicklung entsteht – zunächst unbemerkt.
2
Rauch breitet sich aus Der Rauch zieht in das Treppenhaus und erfasst weitere Gebäudebereiche. Die Situation eskaliert.
3
Unkoordinierte Evakuierung Die rund 25 anwesenden Personen versuchen das Gebäude zu verlassen – teils mit riskantem Verhalten. Es entstehen Verletzte.
4
Alarmierung & Einsatz Feuerwehr und Rettungsdienst werden alarmiert. Brandbekämpfung, Menschenrettung und medizinische Versorgung laufen parallel.
5
Transport in Kliniken Die verletzten Personen werden gesichtet, versorgt und koordiniert in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Um das Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten, kommen speziell geschulte Mimen zum Einsatz. Sie stellen verschiedene Verletzungsmuster dar – von leichten Verletzungen bis hin zu schwerwiegenden Fällen – und helfen den Einsatzkräften dabei, unter echtem Druck zu arbeiten und zu entscheiden.

🚒 Beteiligte Organisationen

An der Übung sind zahlreiche Einheiten des Rettungsdienstes sowie unterstützende Hilfsorganisationen beteiligt. Die Koordination einer so großen Übungslage erfordert ein eingespieltes Zusammenwirken vieler Akteure:

🚒 Feuerwehren der Gemeinde Klingenberg 🚑 Rettungsdienst Landkreis 🏥 Sanitätsdienst 👥 Geschulte Mimen 📋 Übungsleitung & Beobachter

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der praktischen Erprobung des MANV25-Konzepts des Landkreises – einem strukturierten Rahmenplan für den koordinierten Umgang mit Großschadenslagen. Ziel ist es, die Abläufe weiter zu optimieren und Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.

ℹ️ Information für Anwohnerinnen und Anwohner

⚠️

Im Umfeld der Grundschule ist am 28. März 2026 mit einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Wir bitten um Verständnis und darum, die Zufahrtswege frei zu halten. Zu keinem Zeitpunkt besteht eine Gefahr für Anwohnerinnen und Anwohner. Es handelt sich ausschließlich um eine Übung.

Die Übung findet in enger Abstimmung mit allen beteiligten Organisationen statt. Alle Teilnehmenden wurden im Vorfeld umfassend informiert. Auch Pressevertretungen begleiten die Übung vor Ort.

📋 Auswertung & Nachbereitung

Eine Übung dieser Größenordnung endet nicht mit dem letzten Einsatzfahrzeug. Im Anschluss werden die Ergebnisse umfassend ausgewertet: Was lief gut? Wo gab es Verzögerungen? Wurden die Konzepte richtig angewendet?

Eine gesonderte Nachbesprechung mit allen beteiligten Organisationen ist geplant. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Einsatzplanung und des MANV25-Konzepts im Landkreis ein – zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger in der Region.