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Sachsen · Osterzgebirge · Gemeinde Klingenberg
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Chronik & Geschichte

Überblick

Geschichte Ruppendorf


Die Geschichte von Ruppendorf ist geprägt von spannenden Ereignissen, wechselvollen Zeiten und einer starken Gemeinschaft. Historische Höhepunkte sowie tiefgreifende Veränderungen formten das Dorf zu dem, was es heute ist – einem Ort voller Tradition und Zukunftspotential.

Generationen von Bewohnern haben den Ort gestaltet und weiterentwickelt, von der Errichtung der historischen Wasserburg über schwere Zeiten im Dreißigjährigen Krieg bis hin zu wichtigen sozialen und wirtschaftlichen Fortschritten wie der Gründung der ehemaligen Molkereigenossenschaft. Der starke Zusammenhalt und die Verbundenheit zur Heimat sind heute noch spürbar und bilden die Grundlage dafür, dass Ruppendorf mit Stolz in die Zukunft blicken kann.

Kirchner Schmiede - Am Mühlgraben - um 1910.
Kirchner Schmiede – Am Mühlgraben – um 1910.
Blick auf den Turm der Burgruine Ruppendorf
Blick auf den Turm der Burgruine Ruppendorf
Urkunde 2024 - Kreiswettbewerb
Urkunde 2024 – Kreiswettbewerb
Geschichte erleben

Digitales Museum


In Ruppendorf wird Geschichte nicht nur bewahrt – sie wird neu entdeckt. Die Ortsgeschichte wird von der AG Ortschronik erarbeitet, einer offenen Arbeitsgemeinschaft mit derzeit 8 Mitgliedern zwischen 17 und 74 Jahren. Gemeinsam tragen sie historische Dokumente, Fotografien und Erinnerungen zusammen und machen sie für alle zugänglich.

Mit dem Digitalen Museum geht Ruppendorf einen besonderen Weg: Historische Objekte und Dokumente werden digital aufbereitet und lassen sich jederzeit und von überall erkunden. Ab Juni 2026 wird das Museum Stück für Stück gefüllt – mit jedem Beitrag aus der Dorfgemeinschaft wird ein weiteres Stück Ortsgeschichte sichtbar.

Zum Digitalen Museum →
Förderung

EU-Projekte


🇪🇺 LEADER-Förderung

Geschichte ist nicht nur etwas, das in Büchern steht — sie kann sichtbar werden, erforscht werden und uns heute neu begegnen. Genau das ermöglichen zwei EU-Förderprojekte, die Ruppendorf 2026 einwerben konnte – und sich dabei gegen 237 Bewerber aus der gesamten EU durchgesetzt hat. Mit insgesamt 70.000 Euro werden zum einen digitale 3D-Modelle der Ruine geschaffen, zum anderen wird die gesamte Chronik digitalisiert, systematisch in einer Datenbank erfasst und mit neuen Verknüpfungen versehen. Darüber hinaus liefern Georadar-Untersuchungen an der Wasserburg und neue Recherchen weitere spannende Einblicke in die Geschichte unseres Ortes.

Die Grundlage dafür bilden umfangreiche Unterlagen, die über Jahrzehnte zusammengetragen wurden – darunter auch in Buchform: Zuletzt erschien 2024 zum Dorffest eine aktuelle Ausgabe der Ortschronik mit 454 Seiten. Mit den EU-Projekten geht Ruppendorf konsequent den Weg in die Digitalisierung der Chronik und damit in die langfristige Erhaltung des kulturellen Erbes unserer Heimat. Ruppendorf wird damit zum Vorreiter für die Aufbereitung von kulturellem Erbe im ländlichen Raum.

EU-Förderprojekt Time Machine Ruppendorf →
Zeitreise

Chronik


  • um 1100
    Errichtung der Wasserburg Ruppendorf als Grenzbefestigung, die zur Sicherung und Kontrolle des Gebiets diente.
  • 1349
    Erste urkundliche Erwähnung als „Ropotendorf“ im Lehnbuch des Markgrafen Friedrich des Strengen.
  • 1445
    Erste Nennung unter dem heutigen Namen „Ruppendorf“.
  • 1639
    Zerstörung des Dorfes durch schwedische Truppen während des Dreißigjährigen Krieges.
  • 1674
    Neubau der Dorfkirche.
  • 1844
    Abschaffung der Fronarbeit.
  • 1869
    Brand des Vorwerks; Wiederaufbau unter Nutzung von Steinen der alten Wasserburg.
  • 1891
    Gründung der Molkereigenossenschaft.
  • 1954
    Nutzung des ehemaligen Vorwerks durch LPG „Neues Deutschland“.
  • 1994
    Eingemeindung nach Höckendorf.
  • 2012
    Ruppendorf wird Teil der Gemeinde Klingenberg.
  • 2019
    Bestellung des Ortsbeirats Ruppendorf.
  • 2024
    Ruppendorf gewinnt den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
  • 2025
    Landessieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – Sachsen.

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